Dr. Oetker Innovationszentrum in Bielefeld


Auftraggeber
Dr. h.c. August Oetker

Planung
2007


Offene Raumstrukturen
statt geschlossener Hochbauten

Eine aufgelockerte, lichte und durchgrünte Bebauung. Eine offene Wegestruktur, die die Verbindung zu bestehenden Gebäuden aufnehmen kann und jederzeit in alle Richtungen erweiterbar ist.
Jedes Gebäude bildet  eine funktionale Einheit. Was alle Einheiten miteinander verbindet, sind die vertikalen Festpunkte und die horizontalen Verbindungswege. Wegestruktur und Gebäudeeinheiten bilden offene Innenhöfe. Atrien die sich aufgrund raumhoher Verglasungen mit dem Gebäudeinneren zu durchdringenden Raumeinheiten verbinden.

Dieses Entwurfskonzept ist dem Strukturalismus nach Jürgen Joedicke verpflichtet. In seiner Diktion gesprochen:
– nicht ein einzelnes Gebäude, die Struktur ist das Bestimmende
– die Konstruktion tritt als sichtbares Gestaltungsmittel in Erscheinung. Sie ist das Unveränderbare, das Veränderungen ermöglicht
– große Baumassen in kleinere, überschaubare Einheiten gliedern und in einer Struktur ordnen, wobei immer die Forderung gilt, dass die gebaute Struktur stets eine erkennbare Ganzheit bildet
– ein minimal strukturiertes System, das maximale Veränderungen auf veränderte Bedürfnisse erlaubt und die ursprüngliche Ordnung nicht zerstört